Paulabär in Jena

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Mit einem bunten Programm protestiert Greenpeace Jena an diesem Samstag, 20.06.2015,  gegen die Pläne des Konzerns Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren.
Von 10.00 bis 15.00 Uhr geht es mit einem großen Banner und in Begleitung der Eisbären-Dame „Paula“ – einem lebensgroßen Eisbärenkostüm – durch die Jenaer Innenstadt. Hierbei soll nicht nur auf die Bedrohung der Eisbären in der Arktis aufmerksam gemacht werden, sondern „Paula“ lädt auch zum Knuddeln ein. Fortgesetzt wird die Aktion ab 20.30 Uhr auf der Wiese am Strand 22 im Paradiespark mit einem Open-Air-Kino. Gezeigt wird der Film "Black Ice", eine Dokumentation über die Geschichte der „Arctic 30“-Aktivisten, die im September 2013 während ihres friedlichen Protests gegen Gazproms Ölbohrungen in der Arktis von der russischen Küstenwache festgenommen wurden und anschließend drei Monate in einem russischen Gefängnis inhaftiert waren.
Anlass der Aktion ist das Auslaufen von Shells Bohrschiffen Richtung Arktis Anfang dieser Woche. Bereits ab Mitte Juli könnte die Ölplattform "Polar Pioneer" des Konzerns vor der Küste Alaskas mit den Bohrungen beginnen. Sollte Shell in der Tschuktschensee Öl finden und mit der Förderung beginnen, schätzt die US-Regierung die Wahrscheinlichkeit für einen oder mehrere schwere Unfälle während des Förderzeitraums von 51 Jahren auf 75 Prozent. Noch immer sind an der Küste Alaskas die Ölreste des letzten schweren Unfalls vor 26 Jahren nachweisbar. Die Folgen der Havarie der Exxon Valdez zeigen, dass die Arktis zu den ökologisch sensibelsten Regionen auf unserem Planeten gehört.

 

Paula in der Stadt:
Wann: Sa, 20.6.15, 10-15Uhr
Wo: Holzmarkt, Löbderstraße, Marktplatz, Johannisstraße (wir sind mit einem mobilen Stand unterwegs)

Filmveranstaltung:
Wann: 20.6.15, 20:30Uhr
Wo: Wiese rechts neben Strand 22, Saaleufer, Paradiespark
Gerne können eigene Sitzkissen mitgebracht werden.
Die Veranstaltung ist wie immer kostenlos.
Ein Trailer zum Film, gibt es unter diesem link:
https://www.youtube.com/watch?v=7kkAvenKNS0